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Kroatien erlebt den stärksten Rückgang der Immobilienpreise in der Europäischen Union!

11.07.2014 Quelle: PoslovniPuls

Die Preise für Häuser  in der Europäischen Union erhöhten sich im ersten Quartal 2014 zum ersten Mal seit der Mitte 2011, während sie in Kroatien ihren stärksten Rückgang unter den EU-Ländern verzeichneten  - zeigt der heutige Bericht des Europäischen Statistischen Amtes.

In den ersten drei Monaten 2014 sind die Preise für Häuser  in der EU um durchschnittlich ein Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Nach den Eurostat-Daten wurde zuletzt im zweiten Quartal 2011 ein Wachstum von 0,5 Prozent  verzeichnet.

Den stärksten Preisrückgang mit 9,7 Prozent  im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat Kroatien verzeichnet. Dieser Abwärtstrend setzt sich im siebten Quartal in Folge fort.

In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres sind die Immobilienpreise in Kroatien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,4 Prozent gesunken.

Unter den EU-Mitgliedstaaten verzeichnen Slowenien mit  6,6 Prozent und Zypern mit 5,7 Prozent  ebenfalls einen starken Rückgang der Immobilienpreise auf Jahresbasis.

Der größte Anstieg der Immobilienpreise im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete Estland 17,5 Prozent gefolgt von Lettland mit 10,4 Prozent Preisanstieg.

Kroatien verzeichnet mit 2,7 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum vorherigen Quartal den größten Rückgang der Immobilienpreise unter den Mitgliedern der EU.

Unter den EU-Mitgliedern verzeichnen noch Luxemburg mit 2,3 Prozent und Slowenien  mit 1,7 Prozent einen starken Rückgang der Immobilienpreise auf Quartalsbasis.

Den größten Anstieg der Immobilienpreise im ersten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten verzeichnete Estland  mit 4,8 Prozent gefolgt von Schweden mit 2,4-Prozent.

In der EU insgesamt stiegen der Immobilienpreise im ersten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um 0,2 Prozent, wobei sie vorher um 0,4 Prozent nach Eurostat-Schätzungen fielen.

In der Eurozone sind die Preise für Häuser im ersten Quartal 2014 auf einer Jahresbasis um 0,3 Prozent gefallen und die gleiche prozentuale Abnahme wurde zu den drei vorhergehenden Monaten aufgezeichnet, wie von Eurostat berechnet.